Sonntag, 31. Dezember 2017

Jahresrückblick 2017 – Top und Flop

Wie letztes Jahr ein kurzer Rückblick auf 2017!

Top:
Wie üblich startete die neue Saison mit der Motorradmesse in Leipzig, die neusten Motorräder anschauen und ein bissel nach neuen Zubehör und Klamotten schauen. Ein gelungener Auftakt, 2018 wieder! Der Besuch der „Berliner Motorrad Tage“ war zwar auch ganz gut, aber zwei Messen im Frühjahr sind nicht nötig.

Flop:
Da mein Shoei-Helm bei kalten Temperaturen im Regen unfahrbar ist (entweder Brille beschlägt oder Visier wird innen nass durch die Belüftung) kaufte ich mir in Amiland ohne Anprobemöglichkeit einen neuen Helm (die Größe 3XL wird nicht nach Europa exportiert). Mit den Kauf klappte alles, der Helm ist prima, nur wirklich passen tut er nicht. Mein Schädel ist ein klein wenig zu groß, und ich kann den Helm nur für ein paar Stunden aufsetzen – nach ner Weile drückt er und ich bekomme Kopfschmerzen. Also war die ganze Geschichte ein Griff ins Klo! Wo ich einen neuen Helm herbekomme weiß ich noch nicht, hab schon eine ganze Menge durchprobiert und nix passt bzw. wäre eine Verbesserung zum jetzigen Helm.
Cooler Helm, aber für den richtigen Einsatz zu eng
Top:
Dafür haben die neuen teuren Doppelkammer-Handschuhe von Held funktioniert…


Absolut Top: Solotour durch Italien nach Sizilien
Genau ein Jahr nach dem Start zur Spanien/Portugal-Tour bin ich alleine gen Süden aufgebrochen. Am Gardasee vorbei ging es in der Mitte des Stiefels runter bis nach Neapel und weiter nach Palermo auf Sizilien. Von dort mit dem Dampfer wieder hoch nach Genua. Eine super schöne und sehr intensive Tour,viel gefahren, viel gesehen, viel erlebt – einfach Klasse. 
Südlichste Punkt von Sizilien
KTM im Lavafeld des Etnas, ganz hoch gings ohne Krad mit der Seilbahn
Genua im Sonnenuntergang
Top: MZ 1000-Treffen im Schwarzwald
Wieder ein feines Sommertreffen mit den großen Emmentreibern. Und wieder war ich mit der KTM da, und meine Emme steht sich in der Garage die Beine platt.. L
40x 1.000er Emmen, und die KTM
Top: Schwarzes Meer/Balkan
Im Sommer dann die große Runde zum Schwarzen Meer und über den Balkan wieder zurück. Drei Wochen mit Sven und Marc durch den „wilden“ Ostblock – wieder eine super Tour auf der wir 12 Länder durchquerten und eine Menge gesehen haben.
Rumänien erreicht
Mostar - wunderschöne Stadt in Bosnien
Top: Herbsttour in die Dolos
Herbsttour in die deutschen Alpen, welche sich dann wetterbedingt in eine große Dolorunde verwandelt hat. Wieder mit Sven und Marc durchs Dolo-Land … Leben ist schön!
Marc, ich und Sven auf dem Pordoi
Auf dem Giau
Top: Meine KTM
Meine KTM bereit zur Abfahrt
Die KTM hat auch dieses Jahr wieder prima funktioniert, mich auf über 22 tkm durch die Lande getragen und mir viele schöne Stunden bereitet. Ich bin jetzt bei 85 tkm, nächstes Jahr knacke ich die 100 tkm-Marke
Nur einmal umgekippt in diesem Jahr! Auf der Transalpina in Rumänien
Ausblick auf 2018:
Die große Frühjahrstour findet nächstes Jahr nicht statt. Aber im Sommer geht’s wieder auf große Fahrt, die Fähre am 24. Juni von Cherbourg/Nordfrankreich nach Rosslare/Irland ist schon gebucht. Mal schauen wie die Touren mit der neuen Begleitung werden! ;-)


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Freitag, 6. Oktober 2017

Wieder im kalten nassen Deutschland...😭

Bei strahlendem Sonnenschein fuhren wir heute früh in Richtung Norden zum Staller Sattel, ein Bergpass an der Grenze zu Österreich. Der italienische Straßenabschnitt den Berg hoch wird immer nur im Intervall in eine Richtung freigegeben. Man darf in Richtung Norden von Minute 30 bis 45 die Straße hochfahren, danach ist die Ampel rot und man muss 45 Minuten warten. Wir kamen 10.47 Uhr an der roten Ampel an, und legten die Zeitregelung natürlich etwas großzügig zu unseren Gunsten aus.
Die Straße hoch ist wirklich so eng das nur der Betrieb in eine Richtung machbar ist. Wie flogen den Berg hoch und erreichten (leider) ein ganzes Stück vor dem Gipfel die aufwärts fahrende Autokolonne.
Oben gabs eine schöne Aussicht in beide Richtungen, wir machten ein paar Fotos und setzten endlich mal wieder den Selfiestick ein. Das Wetter war prima, nur mit 2 Grad war es recht frisch. Deshalb ging es recht bald weiter.
Viele Möglichkeiten nach Norden zu fahren gibt es in dem Bereich nicht- Brenner, Felbertauerntunnel oder Großglockner für 25€ Maut. Wir nutzen wie bei der Hinfahrt den Tunnel, die kürzeste Strecke und wir mussten nur 10€ Maut zahlen. Kurz vor dem Tunnel wurde es stark bewölkt, kalt und es fing an zu schneien. Im Tunnel war es wieder warm, aber danach war es noch kälter und es fing an leicht zu regnen. Gut das ich den Thermoeinsatz der Hose hinten in der Gepäckrolle hatte…. Aber es ging schon, die vorhandene Biopren -Schicht isoliert ja recht gut.
Nach einer ganzen Weile regenkalter Fahrt sind wir dann am Nachmittag in Deutschland an unserer Ferienwohnung angekommen.







Donnerstag, 5. Oktober 2017

Stilvser Joch und Jaufen


Heute früh blauer Himmel und Sonne bei 7 Grad – es geht rauf auf das Stilvser Joch. Die Auffahrt ist schön kurvig, eine Spitzkehre nach der anderen an einer steilen Wand den Berg hoch. Sehr eindrucksvoll!
Oben auf über 2.700 m Höhe ist es kühler und es liegt stellenweise noch Schnee. Wir schiessen ein paar Fotos und schauen uns die eindrucksvolle Landschaft an. Dann geht's wieder runter, viele Kehren die steile Wand runter, ewig lang links-grade-rechts….mir gefällt's!
Dann ein paar Kilometer über die teilweise volle Bundesstraße durch Meran, schöne Gegend hier mit vielen Bergen und überall Apfelplantagen.
Dann ging es über den Jaufenpass, nur 2.094 m hoch, aber viele nicht ganz so enge Kurven wo man schön im Flow drüberdüsen kann.
Nach weiteren 50 min war danach das Hotel erreicht, auspacken, chillen auf dem Balkon im Sonnenlicht und um 8 dann in die Wirtschaft auf der anderen Dorfseite.
Das butterweiche Entrecotes zerging von selbst auf der Zunge – köstlich!
Morgen geht's leider zurück nach Deutschland












Mittwoch, 4. Oktober 2017

Große Sellarunde und Gavia - ein Traumtag in den Dolos


Bei 2Grad gings heut früh los, recht frisch und Raureif lag auf den Dächern… Aber dann wird einfach die Griffheizung hochgedreht und in der ersten Stunde etwas langsamer gefahren…ok, in der ersten halben Stunde….ok, in den ersten Kurven!😝
Wir fahren bei blauem Himmel und Sonnenschein über das Grödner Joch, dann zum Sella und weiter zu Pordoi. Dort oben hatte ich vor 3 Jahren ne Woche ein Hotel, und vor 2 Jahren sind wir von hier zu dritt zu unserer Bergtour zum Piz Boe aufgebrochen. Dieses Jahr gabs hier aber nur ein Kaffee und ne Bratwurst. Dann den Pordoi wieder runter und nochmal über das Grödner Joch um dann Richtung Westen abzubiegen. Die große Sellarunde war wieder grandios, fantastisch, super…mir gehen die Superlativen aus…😂
Danach mussten wir auf die Hauptstraße um etwas Strecke zu machen, teilweise recht dichter Verkehr in Bozen, aber ging noch. Den Mendelpass hoch war es wieder leer, wie weit man von hier ins Land schauen kann! Dann über den Passo Tonale hoch zum Gavia, wieder ganz großes Kino! Unglaublich eng ist er auf der südlichen Seite, hier passt geradeso ein Auto durch, ohne Platz links und rechts. Aber Sven knallt den Pass hoch als ob es kein Morgen gibt, da lassen wir es lieber abreißen und machen ein paar schöne Fotos. Oben auf dem Gavia die eindrucksvolle hochalpine Mondlandschaft in 2.600 m Höhe, hat was von Nordnorwegen oder Schottland.
Dann den Gavia wieder ewiglang runtergefahren und in Bormio das Mittags gebuchte Hotel gesucht. Moppeds abladen, Krempel ins Zimmer, umziehen und ab n die empfohlene Wirtschaft.
Ein wirklich toller Tag heute, Sellarunde und Gavia – schön das sich der geplante Urlaub in den deutschen Alpen soweit nach Süden verschoben hat!
Morgen geht's über das Stilvser Joch in noch höhere Bereiche, der zweithöchste asphaltierte Pass der Alpen. Dann weiter nach Nordosten, zur letzten Übernachtung in Italien.
















Dienstag, 3. Oktober 2017

Nebel in den Dolos

Heute früh wurde wieder das Wetterradar und der Tourenplaner gequält. Die Regengebiete waren sehr verbreitet und die Streckenwahl fiel uns etwas schwer. Kurz nach 10 waren wir aus dem Hotel raus und starteten die Tagesetappe gen Süden durch den dicken Nebel.
Zum Glück ließ der Nebel aber bald etwas nach und wir fuhren im Zick Zack über den Passo Duran und Passo Brocon nach Agordo. Dort gabs den üblichen Cappuccino mit Kuchen. Und über Booking.com wollten wir wieder ein Hotel im Ort buchen.  Aber es gib nix Vernünftiges in unserer Preisklasse,  drei Erwachsene ist ne blöde Zahl.  Also wieder das Hotel von letzter Nacht gebucht. Der Weg dorthin verlief entlang dem See Lago del Mis, die enge hohe Felsschlucht gleich danach war gigantisch! Riesige Felswände links und rechts, durch den Fels geschlagene enge gewundene Tunnel, unten ein rauschender wilder Bach….geile Gegend!
Der Tag war zwar voller Nebel und Wolken, aber wir haben keinen Tropfen Regen abbekommen! Ein schöner Tag mit vielen Kurven.
Abend gabs Pizza und Bier für alle, und wie üblich sehr tiefsinnige Gespräche.
Morgen geht's weiter durchs Dololand, Sella und der Grödner rufen nach uns!